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Angebot für Schlagzeugunterricht in den Vereinsräumen der Lingenfelder Dorfmusikanten

Karsten Schneider – professioneller Schlagzeuglehrer aus Maximiliansau – bietet Kindern ab 6 Jahren, aber auch anderen Interessierten jeden Alters die Möglichkeit, dienstags im Musikpavillon Lingenfeld das Schlagzeugspielen zu erlernen. Der Vollblutmusiker ist davon überzeugt, dass das Erlernen dieses Rhythmusinstrumentes „die Konzentrationsfähigkeit erhöht und sich spielerisch und einfach Teamgeist einstellt“. Durch seine langjährige Unterrichtstätigkeit ist Herr Schneider mit der Vereinsarbeit sehr vertraut und lädt Interessenten herzlich zu einer Schnupperstunde ein!

Auf seiner Homepage Opens external link in new windowwww.drumming-is-fun.de/ stellt sich Karsten Schneider und die Ausbildung vor.

 

Drumming is fun

Über seinen Werdegang erzählt Karsten Schneider: „Angefangen mit Schlagzeug hab ich bereits mit 7 Jahren im örtlichen Musikverein Harmonie.“ Danach studierte er in Karlsruhe. Nach seinem Abschluss in Klassischer Schlagwerkausbildung am Badischen Konservatorium, ging er auf die Swiss Jazz School in Bern, immerhin die älteste Jazz-Hochschule Europas, und wurde von dem amerikanischen Jazzdrummer Billy Brooks unterrichtet, der als Lehrer eine ganze Generation junger Jazzmusiker prägte.

In dieser Zeit lernte er auch Peter Herbolzheimer kennen. Dieser ist bekannt durch die Einzugsmusik der Münchner Olympiade 1972 oder als Posaunist von Udo Lindenbergs Panikorchester. Er empfahl Schneider den Professor für Jazz-Schlagzeug Keith Copeland als Schüler, der auch Engagements u.a. mit Stevie Wonder hatte. Bei ihm lernte Schneider an der Hochschule für Musik (Popularmusik) in Mannheim

Schon seit 1989 ist Schneider freiberuflicher Musiker und hat nicht nur in unterschiedlichsten Bands gespielt, sondern auch bei internationalen Theater-Festivals in Marbella und Kroatien, einige Jahre am Sandkorn Theater in Karlsruhe und bei der Musical Produktion des Kinderjugendtheaters. Auch im Varietépalast in Speyer spielte er in über 900 Shows. Er begleitete so berühmte Künstler wie Bill Ramsey oder Johannes Faber.

Gleichzeitig spielt er auch in der „Kult Rock Band“, die sich auf Cover-Versionen berühmter Rockbands versteht. Die Band, die sich 2011 so formierte, ist ein klassisches Rock-Trio, bestehend aus einem Bassisten und Sänger (Frank Landua), einem Gitarristen (Sebastian Koehn) und eben Karsten Schneider am Schlagzeug. „Covern“ - das ist dann „kein bloßes Nachspielen, sondern wir machen unsere Version daraus“. Denn wichtig für gelungenes Covern ist es, „richtig zu interpretieren“, so der Schlagzeuger. „Bei „Kult-Rock“ denken ja viele an ACDC's „Smoke on the water“, Metallicas „Nothing else matters“, Santana und andere Stücke, aber viele Bands spielen das einfach runter“. Aber diese Stücke müsse man erst begreifen, um sie gut interpretieren zu können, so Schneider. Das Programm besteht aus Classic Rock gespielt im Stil der Seventies etwa Pink Floyd, ZZ Top, Led Zeppelin oder Deep Purple. Wenn man auf richtig gute Live-Musik steht, ist man bei Kult Rock also genau richtig. Und der „Stellenwert hat sich gebessert“, meint Karsten Schneider, denn die „Leute wollen das Live-Erlebnis wieder mehr und schätzen es auch“.

Um Musik verstehen, darum geht es auch in Karsten Schneiders Schlagzeugschule, wo Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene bereits ab jungen Jahren, das Handwerk beigebracht bekommen. Sein jüngster Schüler war gerade einmal 3 Jahre und auch nach oben hin gebe es keine Grenze, auch Leute mit 65 Jahren habe er schon unterrichtet. Neben den Basics wie Takt und Metrum, Notenlesen oder Koordinationsübungen wird ganz individuell auf die Schüler und Schülerinnen eingegangen.

Alle Menschen können sich mit Rhythmen auseinandersetzen und ein Gefühl dafür entwickeln. Dies dann gezielt zu fördern und jeden sich ganz nach seinen persönlichen Vorlieben und Neigungen entwickeln zu lassen, ist für Schneider wichtig. Dass ihm das hervorragend gelingt, sieht man daran, dass immerhin bereits vier seiner Schüler – darunter sogar eine Schülerin - inzwischen Schlagzeug studieren. Überhaupt gebe es „nur ganz wenige Schlagzeugerinnen“, was er schade findet.

Eltern von interessierten Kindern sollten sich aber keine Sorgen machen, dass Schlagzeug ein lautes Instrument sei, denn „bis Schüler laut spielen, dauert es einige Jahre. Erst brauchen sie die Technik – also Zählerei und Notenlehre – und fangen mit einer kleinen Trommel, der Snare Drum, an. Über sie läuft dann die Technik, Stocksätze und so weiter.“ Dann geht es im Unterricht mit einer klassischen kleinen Trommel weiter, hinzu kommen Percussion Latin, die rhythmische Ausbildung, Konzertvorbereitungen und auch musikalische Früherziehung. Unterrichtet wird im Schlagzeugstudio im Kreuzweg 1 oder bei Bedarf auch in Vereinsräumlichkeiten.

Wer nun also Interesse am Schlagzeugspielen oder am Live-Erlebnis der Kult-Rock-Band bekommen hat, der kann sich unter Opens external link in new windowwww.drumming-is-fun.de oder Opens external link in new windowwww.kult-rock.de weiter informieren. (sek)

Anmeldung und Info

Telef: 0176 23 81 13 91oder 07271 41927

Email: drumming.schneider@googlemail.com